Zusammenziehen: Einrichtungszoff vermeiden

Spätestens mit dem Unterzeichnen des Mietvertrags für die erste gemeinsame Wohnung ist der Entschluss mit dem Partner zusammenzuziehen besiegelt. Diesen Schritt wagen die meisten Paare erst nach gründlichem Überlegen und mehreren Jahren Beziehung. Das Zusammenziehen in eine gemeinsame Wohnung sollte auf jeden Fall gut durchdacht sein, da eine gemeinsame Wohnung eine Reihe von positiven aber auch negativen Begleiterscheinungen mit sich bringt.

Einerseits bist du nie alleine und kannst mit dem schönen Gefühl nach Hause kommen, dort stets jemanden anzutreffen, der auf dich wartet. Außerdem kannst du dir mit deinem Partner nach dem Zusammenziehen noch besser ein gemeinsames Leben aufbauen. Im Gegenzug dazu hast du weniger Freiraum und folglich auch weniger Freiheiten, Dinge selbst und allein zu entscheiden. Du wirst zudem seltener alleine sein. Daher solltest du dir auf jeden Fall einen Rückzugsort schaffen, an dem du deine Privatsphäre genießen kannst.

Zusammenziehen

Zusammenziehen – ©ungermedien Fotolia.com

Zusammenziehen ins gemeinsame Heim

Es gibt Paare, die verstehen sich im Schlaf und haben folglich auch bezüglich der neuen Wohnung nur wenig zu diskutieren. Bei den meisten Paaren hingegen fangen die Streitigkeiten bereits bei der Wohnungssuche an. Geht es erst an das Thema Einrichten, so wird manch eine Beziehung bereits vor dem eigentlichen Einzug auf die harte Probe gestellt.

Geschmäcker sind verschieden – das ist das wohl größte Problem, das das Zusammenziehen von Paaren zur wahren Beziehungsprobe macht. Es gibt zwei Lösungsansätze, wie ihr Entscheidungen bezüglich der Einrichtung fällen könnt. Dass jeder seine liebsten Möbel und Einrichtungsgegenstände mitbringt und ihr daraufhin gemeinsam entscheidet, wo ihr diese platzieren wollt, ist die wohl gängigste Methode. Über die Wandgestaltung und weitere Fragen zur Inneneinrichtung müsst ihr euch ebenfalls entgegenkommen und eventuell Abstriche in Kauf nehmen. Das Schlafzimmer in Pink oder das Blümchen-Wandtattoo über dem Sofa treffen nun mal üblicherweise nicht den Geschmack eines Mannes. Um ewige Streitigkeiten zu umgehen, greift ihr hier am besten zu dezenten Farbtönen, die sowohl Mann als auch Frau tagtäglich sehen können.

Sind eure Geschmäcker stimmig und du vertraust deinem Partner nicht nur in Beziehungsfragen, sondern auch im Bereich Einrichtung, dann könnt ihr euch darauf einigen, einem hierfür alleine das Zepter in die Hand zu geben. Bei dieser deutlich stressfreieren Variante vermeidet ihr Streitigkeiten über Kleinigkeiten, müsst im Gegenzug aber auch Entscheidungen eures Partners über Einrichtungsfragen akzeptieren, die euch eventuell nicht gefallen.

Alte Wohnung, neues Glück

Oftmals gibt nur einer seine Wohnung auf und zieht in die Wohnung des Partners mit ein. Dabei kann es ebenfalls zu großen Streitereien kommen, wenn dieser verbissen an seinem Einrichtungsstil festhält und nicht bereit ist, seine Inneneinrichtung an die Bedürfnisse des Partners anzupassen. Die beste Lösung hierfür: Die Wohnung von Grund auf renovieren und gemeinsam unter Einfluss beider Geschmäcker einrichten. Denn schließlich soll sich auch der „Neuankömmling“ in der für ihn neuen Umgebung wohl fühlen. Für den Wohnungsbesitzer bietet sich diese Umgestaltung ebenfalls an, um einen Schlussstrich unter das bisherige Single-Wohnen zu ziehen und gemeinsam mit dem Partner einen neuen Lebensabschnitt zu bestreiten.

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Über Franziska Schönbach

Franziska schreibt für wohnung-einrichten.net

Ein Kommentar

  1. Super Idee mit dem Neu-Einrichten. Meistens haben die Frauen sowieso einen von Grund auf anderen Geschmack als wir Männer. So können diese direkt von Anfang an Einfluß nehmen und Beide Parteien sind zufrieden.

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