WG Einrichtung

WG: gemeinschaftlich einrichten

In einer WG zu wohnen ist nicht leicht. Bereits beim Einrichten der Wohngemeinschaft, kann es zu Streit kommen, da jeder andere Vorstellungen und Geschmäcker hat. Jeder Mensch ist ein Individuum, weshalb das Konfliktpotential groß ist. Trotzdem suchen wir Kontakt zu Anderen und gerade junge Menschen und Studenten ziehen gerne in eine Wohngemeinschaft. Wir geben euch Tipps, wie ihr harmonisch, ohne viel Streit, eure WG einrichtet.

WG , Mädlsabend

WG , Mädlsabend – ©Franz Pfluegl Fotolia.com

Die Mitbewohner:

Passen die Mitbewohner der Wohngemeinschaft nicht zusammen, ist das gemeinsame Einrichten zum Scheitern verurteilt. Sich in diesem Fall zu einigen, wird schwer und ist häufig mit viel Streiterein verbunden. Es ist sinnvoll sich Mitbewohner zu suchen, welche einen ähnlichen Geschmack haben. Dann kriegt ihr euch nicht in die Haare. Wenn euer Geschmack nicht zu 100 Prozent deckungsgleich ist, ist das nicht schlimm. Ein bisschen Abwechslung ist schließlich interessant. Wenn alle WG-Mitglieder ihren individuellen Stil einbringen, können interessante Kombinationen und Einrichtungsstile entstehen.

Grundlegendes zur Einrichtung:

In allen Gemeinschaftsräumen einer WG kommt ihr nicht um Kompromisse herum. Schließlich soll sich jeder wohlfühlen und die WG als Zuhause betrachten. Betroffen sind meist folgende Zimmer:

  • Wohnzimmer
  • Küche
  • Badezimmer

Grundsätzlich sollten alle Mitbewohner ein gleiches Maß an Ordnungssinn besitzen. Am besten erstellt ihr von Beginn an einen Putzplan, den jeder einhalten muss. So bleibt die Wohngemeinschaft ordentlich und die Arbeit ist fair aufgeteilt.

WG

WG – ©Franz Pfluegl Fotolia.com

Das Wohnzimmer:

Hier liegt das größte Streitpotential. Das Wohnzimmer der WG soll gemütlich sein. Jeder versteht hierunter etwas anderes. Die Wohnzimmergestaltung ist ein schwieriges Thema. Die einen mögen warme und gedeckte Farben und viel Dekoration. Andere schwören auf modernes Design und Minimalismus. Am besten einigt ihr euch auf neutrale Möbel und Einrichtungsstile mit einzelnen Akzenten. Den eigenen Geschmack kann jeder in seinem eigenen Zimmer voll und ganz ausleben. Versucht bei der Dekoration Dinge zu finden, die allen gefallen. Bei der großen Auswahl ist bestimmt etwas dabei. Ihr könnt auch ausgefallenere Dekorationsgegenstände wählen.

Die Küche:

Sauberkeit ist die oberste Regel. Niemand mag eine dreckige Küche. Steril muss sie deshalb nicht sein. Die Küche sollte allen Ansprüchen genügen und funktionell sein. Mit frischen Kräutern und Obst- und Gemüseschalen schafft ihr Akzente. Auch in der Küche solltet ihr auf neutrale Farben und Dekoration setzen und euch Platz für ausgedehnte Kochabende lassen. Die können richtig Spaß machen.

Das Badezimmer:

Das Badezimmer ist meist bereits vollständig eingerichtet. Streitpunkte sind die Dekoration und Wandfarben. Jeder sollte genügend Stauraum für seine persönlichen Dinge bekommen. Dabei sollte keiner das Bad nur mit seinen Utensilien vollstellen, sondern den anderen Mitbewohnern ausreichend Platz lassen. Hier eignen sich  Holzregale mit mehere Fächern oder Rollcontainer perfekt. Ein Tipp für gemischte WGs oder eine reine Mädels-Wohngemeinnschaft: Bringt in eurem eigenen Zimmer einen Spiegel an und stellt euch eine Ablagefläche dazu. Dann könnt ihr eure Schminksachen dort verstauen und kommt euch am Morgen oder vor dem Ausgehen nicht in die Quere.

Mit diesen einfach Tipps steht einem harmonischen und unvergesslichen WG-Leben nichts im Weg.

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Über Franziska Schönbach

Franziska schreibt für wohnung-einrichten.net

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