Studenten als Umzugshelfer – Alternative zum „klassischen Umzug“?

Deutschland ist das Land der Mieter. Nirgendwo in Europa wohnen mehr Menschen zur Miete als hier. Zudem haben die meisten Deutschen bereits mehr als einen Umzug hinter sich.

Dabei kennt sicher jeder, der vor einem Wohnungswechsel steht, das Dilemma um die Frage: Umzug komplett in Eigenregie oder mit professioneller Hilfe? Beide Arten haben ihre Vor- und Nachteile. Aber gibt es auch noch was dazwischen? Wir haben uns auf die Suche im Internet gemacht und die verschiedenen Möglichkeiten verglichen:

Junge Umzugshelfern helfen bei einem Wohnungsumzug, indem sie Umzugskartons tragen und Blumenkübel verstauen

Studenten als Umzugshelfer. Foto: Picture-Factory/fotolia.com

Umzug in Eigenregie

Der Klassiker in Deutschland: Freunde, Familie und Bekannte schrauben, schleppen und schwitzen bei den Umzugsaufgaben und genehmigen sich hin und wieder etwas von den für sie bereitgestellten belegten Brötchen, Pizzen und Softdrinks. Finanziell günstiger geht es für den Umziehenden kaum. Zudem stärkt ein Umzug mit Freunden das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Ganz umsonst ist so ein Umzug aber nicht: Die Verpflegung kostet Geld. Und eure Freunde erwarten zu Recht, dass ihr auch ihnen beim Umzug helft.

Außerdem habt ihr keine Garantie, dass die Freunde tatsächlich am Umzugstag erscheinen. Eine kurzfristige Absage von fest eingeplanten Helfern kann den Plan kräftig durcheinanderbringen.

Nur in wenigen Fällen sind die Freunde professionelle Handwerker. Den Abbau oder Anschluss von Geräten, gerade mit Starkstrom, können oder dürfen sie meist nicht durchführen.

Umziehen mit Umzugsunternehmen

Eigentlich eine tolle Idee: Mit einem Umzugsunternehmen zieht ihr komfortabel und entspannt um, ohne lästiges Schleppen. Die Mitarbeiter der Umzugsfirma haben in der Regel bereits viel Erfahrung, sodass sie professionell und effizient agieren.

Auch können Umzugsfirmen die anspruchsvollsten Arbeiten rund um den Aus- und Einzug abdecken, wie etwa den Ab- und Anschluss von Starkstromgeräten. Zudem haftet ein Umzugsunternehmen bei eventuellen Beschädigungen am Inventar, was bei Freundschaftsdiensten nicht der Fall ist.

Diese Umzugsleistungen haben natürlich ihren Preis. Im Vergleich zum selbstorganisierten Umzug zahlt ihr wesentlich mehr. Die Mitarbeiter müssen entlohnt werden, dazu kommen die Transportkosten des Umzugsgutes, die Kosten für Kartons und Packmaterial sowie für den Auf- und Abbau von Möbeln.

Umzugshelfer engagieren

Diese neue Möglichkeit hat uns imponiert: Über einen Vermittler bestellt ihr studentische Umzugshelfer, die den Umzug komplett selbst oder mit der Unterstützung eurer Freunde durchführen. Sehr praktisch, wenn kurzfristig einer eurer Helfer ausfällt. Oder wenn ihr Familie und Freunde nicht so stark einbeziehen könnt oder wollt. Denn Vermittler wie studenten-umzugshilfe.com finden zuverlässig und flexibel die richtigen Umzugshelfer.

Im Vergleich zu einem professionellen Umzugsunternehmen spart ihr viel Geld, denn der Stundensatz der Umzugshelfer liegt nur zwischen 10 und 15 EUR pro Stunde.

Viele der Studenten haben bereits Erfahrung mit Umzügen, können gut anpacken oder haben Tipps für euch, wie ihr den Umzug besser organisieren könnt. Je nach Anforderung fahren sie den Umzugswagen, richten Halteverbotszonen ein oder führen Renovierungsarbeiten durch.

Fazit:

Letztendlich bestimmt ihr, wie ihr umzieht. Die Entscheidung hängt auch stark von dem zur Verfügung stehenden Budget und der Menge eures Mobiliars ab. Wir kannten die Möglichkeit, sich Studenten als Umzugshelfer „dazu buchen“ zu können, noch nicht und werden sie bei Gelegenheit in Betracht ziehen. Denn: Der nächste Umzug kommt bestimmt – statistisch belegt.

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