Pop-Art

Pop-Art für mehr Lebensfreude zu Hause

Knallige Farben, bunte Designs und ausdrucksstarke Motive – all das und noch viel mehr ist Pop-Art. Und genau damit schafft es die berühmte Stilrichtung, gute Laune und mehr Lebensfreude an die heimischen vier Wände zu zaubern.

Lady Chatting On The Phone - Retro Clip Art

Die Geschichte der Pop-Art

Die Stilrichtung Pop-Art, mitunter auch als eine Art „Anti-Kunst“ bezeichnet, kam in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts auf. Ihren Ursprung hat Pop-Art laut Kunsthistorikern und Kritikern in Großbritannien. Auch wenn der bekannte britische Maler und Grafiker Richard Hamilton nie als Vater der Pop-Art betrachtet werden wollte, gilt seine Collage „Just What Is It That Makes Today’s Homes So Different, So Appealing?“ als das erste Pop-Art Werk überhaupt. Es vereinte alle für die Pop-Art charakteristischen Kennzeichen in sich und wurde als Motiv für das Veranstaltungsplakat der Londoner Ausstellung „This is Tomorrow“ verwendet. Aber auch die Künstler der sogenannten „Independent Group“ trugen erheblich zur Begrifflichkeit und der Verbreitung der Kunstrichtung bei.
Weiteren Aufschwung erhielt sie in den USA. Robert Rauschenberger, Roy Lichtenstein oder Andy Warhol sind nur einige der Künstler, die sich dortzulande in der Pop-Art hervortaten und weltweite Berühmtheit erlangten. Danach trat die Pop-Art auch in anderen Ländern ihren Siegeszug um die Welt an.

Neben den drei eben genannten Künstlern gab es noch viele andere bekannte und talentierte Maler, Grafiker, Designer und Co., die im Bereich der Pop-Art tätig waren. Dazu gehören zum Beispiel Alfredo Alcaín, Enrico Baj, Takashi Murakami, Eduardo Paolozzi oder Mimmo Rotella.

Typisch Pop-Art

Pop-Art – das sind nicht nur Bilder und Zeichnungen, sondern auch Fotografien, Magazine, Plattencover, Inneneinrichtung, Filme und dergleichen. Neben der Malerei und der bildenden Kunst umfasste die Stilrichtung auch noch viele andere Bereiche. Insbesondere mit Design eröffnete Pop-Art einen fruchtbaren Dialog über die Bedeutung unseres Alltags und das Verhältnis unserer Konsumkultur. Auch innerhalb der Kunst ging es immer wieder um die Themen Konsum und Massenmedien.

Im Vergleich zur herkömmlichen Kunst war Pop-Art neu und erfrischend. Sie sprach den Betrachter direkt an und regte ihn zum Auseinandersetzen mit der Kunst an. Die oftmals humorvollen bis ironischen Bilder wirkten lebendig, waren voller Ausdruckskraft und zogen die Beobachter in ihren Bann. Die Alltäglichkeit in vielen Motiven spiegelte die Lebenswelten der Menschen wider und schaffte es, deren Alltag auf ganz neue Art und Weise mit der Kunst zu verflechten.

Immer noch angesagt

Bis heute hat sich daran nichts geändert. Noch immer haben die Marilyns oder die Suppendosen von Warhol, die Comic-Bilder von Lichtenstein oder die Flaggen von Jasper Johns nichts von ihrer faszinierenden Wirkung eingebüßt und eignen sich daher hervorragend, um die eigene Wohnung zu dekorieren und zu gestalten. Die Werke der Pop-Art sind locker, lässig und farbenfroh. Mehr Zufriedenheit und Lebensfreude sind da garantiert!

Wer noch mehr über Pop-Art erfahren und passende Bilder und Designartikel erwerben möchte, der wird beispielsweise beim Kunsthaus Artes fündig.

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Über Franziska Schönbach

Franziska schreibt für wohnung-einrichten.net

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