Parkett als Bodenbelag

Parkett als Bodenbelag verleiht einem Raum Wärme, Gemütlichkeit und Wohlfühlatmosphäre – egal ob minimalistisch, modern oder rustikal.

Das Parkett dient euch und eurem Wohnraum bei guter Pflege gut und gern mehrere Jahrzehnte als Fußbodenbelag. Parkett besteht aus dem Hartholz diverser Laubbäume. Bei der Auswahl des Holzes habt ihr die Qual der Wahl. Lasst euch dabei am besten vom eigenen Geschmack und vom Interieur des Raumes leiten. Jedes Holz hat seine eigenen Eigenschaften, hierbei kann der Fachhandel ausführlich beraten. Sicher ist: Mit Holz holt ihr euch ein lebendiges Material mit eigener Geschichte ins Haus. Zu den bekanntesten Hölzern zählen Buche, Eiche, Kirschholz, Esche, Ahorn und Nussbaum. Im Folgenden erklären wir Parkettarten- und stile, sowie Vor- und Nachteile.

Parkett wertet jeden Raum auf

Parkett wertet jeden Raum auf © arsdigital, fotolia.com

Fischgrät und Co.: Die verschiedenen Verlegemuster von Parkett

Verlegemuster für Parkettboden gibt es viele. Am bekanntesten ist das Ein-Stab-Parkett. Darüber hinaus gibt es  noch viele Möglichkeiten der Gestaltung. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich derzeit Dielen als Bodenbelag. Ein weiterer Dauerbrenner ist das Fischgrätparkett oder das Stäbchenparkett beziehungsweise das Würfelmuster. Besonders dekorativ wirkt ein Intarsienboden. Ihr solltet den eigenen Einrichtungsstil mit in die Wahl des Musters und des Stils einbeziehen und daran anpassen. Auch die Raumgröße ist ein Indikator für die Wahl des Parketts.

Die Sortierung von Parkett

Mit der Sortierung von Parkett ist die optische Struktur der Oberfläches des Bodenbelags gemeint. Holz ist ein Naturprodukt, deshalb gibt es große Unterschiede bei der Maserung des Holzes, das heißt im Oberflächenbild des Parketts. Wenn ihr lieber eure Möbel in den Vordergrung stellen wollt, ist eine unauffälligere Sortierung besser. Wollt ihr euren Fußboden in den Vordergrund stellen, eignet sich eine lebhaftere, unregelmäßige Struktur des Parketts.

Dielenfußboden/Schiffsboden

Dielen/Schiffsfußboden

Dielen/Schiffsfußboden © Falko Matte, fotolia.com

Der Dielenfußboden erlebt derzeit eine Art Renaissance. Eine Zeitlang als altmodisch verschrien, ist beispielsweise die Landhausdiele heute en vogue. Der Mieter von Heute kann sich glücklich schätzen, in einer Wohnung mit Dielen zu leben. In vielen Altbauwohnungen ist der ursprüngliche Dielenfußboden noch erhalten und idealerweise abgeschliffen und überarbeitet. Das schöne Knarzen der Dielen verströmt Gemütlichkeit und eine schöne Wohnatmosphäre. In vielen Neubauwohnungen oder Häusern entscheiden sich die Bauherren beziehungsweise die Bewohner für das Verlegen von echtem Dielenfußboden. Parkettdielen und Landhausdielen gibt es in vielen Ausführungen und Holz-Arten. Diese Dielen sind zeitgemäß, langlebig und versprühen einen warmen Charakter. Wer es gerne elegant hat, der entscheidet sich für hellere Hölzer wie Eiche. In lichtdurchfluteten Räumen eignen sich dunkle Hölzer gut.

Stäbchenparkett © Pixelwolf, fotolia.com

Bild als Hingucker an der Wand © Pixelwolf, fotolia.com

Vorteile von Parkett

  • Parkettboden ist individuell gestaltbar: Es gibt verschiedene Maserungen, Farben und Sortierungen
  • Kratzer oder kleiner Fleck im Parkett? In diesem Fall könnt ihr den betroffenen Bodenbereich abschleifen
  • Es ist langlebig
  • Als Naturprodukt fördert ein Parkettfußboden ein gesundes Raumklima und wirkt feuchtigkeitsregulierend
  • Er strahlt Wärme aus und hat gute Wärmedämm-Eigenschaften
  • Unter dem Parkett lässt sich ggf. eine Fußbodenheizung installieren

Aber Achtung beim Kauf: Es ist besser, Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu kaufen. Der Händler kann darüber Auskunft geben.

Parkett als Bodenbelag
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Über Hanna Zieglmayer

Hanna schreibt für Wohnung-einrichten.net.

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