Neue Wohnung, neues Glück: So geht beim Umzug alles glatt

Ganz gleich, ob Arbeitsplatzwechsel, Trennungen oder das Zusammenziehen mit dem Partner – es gibt viele Gründe für die zunehmende Umzugsbereitschaft der Deutschen. Laut der Umzugsstatistik 2016 von ummelden.de wechseln jährlich 17 Prozent der Bevölkerung den Wohnort. Das entspricht 14 Millionen Umzügen pro Jahr, etwa 26 Prozent mehr als noch 2014.

Selbst bei einem kleinen Ein-Zimmer-Haushalt entsteht mit dem Umzug in eine neue Wohnung ein enormer Organisationsaufwand, der nicht zu unterschätzen ist. Damit ihr dabei nicht den Überblick verliert, findet ihr hier nützliche Tipps für den Wohnortwechsel.

Umzugskartons auspacken. Foto: Igor Mojzes / fotolia.com

Mit einer guten Planung geht der Umzug leichter über die Bühne. Foto: Igor Mojzes / fotolia.com

Gute Planung – Das A und O beim Wohnungswechsel

Ihr habt eure Wohnung schon gekündigt und den Mietvertrag für eure neue Bleibe bereits unterschrieben? Dann steht einem Umzug wohl nichts mehr im Wege. Jetzt beginnt die Planungsphase, die viel Zeit in Anspruch nimmt.

Zunächst solltet ihr abwägen, ob ihr euren Umzug alleine oder mit einem Umzugsunternehmen über die Bühne bringen möchtet. Ihr legt Wert auf einen stressfreien Umzug und Kosten sind für euch nebensächlich? Dann seid ihr mit einer Spedition an der richtigen Adresse. Je nachdem, wie viel Geld ihr zur Verfügung habt, könnt ihr aus einem Angebotsspektrum vom bloßen Transportieren der Möbel und Umzugskartons bis hin zum Rundum-Service inklusive Packen der Kartons, Montagearbeiten und Anschließen der Elektrogeräte wählen.

Ein weiterer Vorteil bei der Beauftragung eines Dienstleisters ist, dass er für Schäden, die beim Umziehen entstehen können, haftet. Dazu zählen beispielsweise Schrammen sowie Stoß- und Schlagspuren an den Einrichtungsgegenständen.

Um nicht an schwarze Schafe zu geraten, solltet ihr diverse Kostenvoranschläge und das zugehörige Leistungsspektrum der Anbieter vergleichen. Seid euch dabei stets bewusst: Nicht immer ist das günstigste Angebot das Beste. Vergleicht deshalb die Angebote anhand des Leistungsumfangs.

Do it yourself – Umzug auf eigene Faust

Die kostengünstigere Alternative ist selbstverständlich der Umzug auf eigene Faust. Hier ist es wichtig, dass ihr euch überlegt, ob ihr genügend verlässliche Helfer am Tag des Umzugs habt. Außerdem stellt sich die Frage, ob ihr die Einrichtungsgegenstände unbeschadet in das neue Eigenheim transportieren könnt.

Die Kosten für den Wohnungswechsel in Eigenregie beschränken sich lediglich auf die Miete und den Sprit des Transporters sowie die Verpflegung der Helfer. Befindet sich die neue Wohnung in derselben oder in einer nur wenige Kilometer von der alten Wohnung entfernten Stadt, solltet ihr einen eigenständigen Umzug auf jeden Fall in Betracht ziehen.

Letztendlich ist es gleichgültig, für welche Variante ihr euch entscheidet. Was ihr beim Umzug aber auf keinen Fall vergessen dürft, ist die Anmeldung von Strom und Gas. Ihr solltet euch frühzeitig nach einem Anbieter umsehen und euch zu Kosten und Fristen informieren, damit eure Strom- und Gaszufuhr in der neuen Wohnung gewährleistet ist. Eine ausführliche Checkliste zur Strom- und Gasanmeldung hilft euch dabei.

Beginnt außerdem rechtzeitig mit dem Packen und Beschriften der Umzugskartons, um unnötigen Stress am Tag des Umzugs zu vermeiden. Nutzt doch die Gelegenheit eures Wohnungswechsels, um euer eigenes Hab und Gut einmal gründlich durchzusehen und dabei nicht genutzte Gegenstände zu entsorgen. So schafft ihr Platz für neue Anschaffungen und spart euch den unnötigen Transport von Dingen, die ihr gar nicht mehr benötigt.

Startet also rechtzeitig mit der Planung eures Umzugs und ihr könnt dem Tag X entspannt entgegenfiebern. Wir wünschen euch hiermit einen stressfreien Umzug und eine schöne Zeit in der neuen Wohnung.

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Über Franziska Schönbach

Franziska schreibt für wohnung-einrichten.net

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