Nachhaltig Wohnen

Jeder möchte schön wohnen. Doch manchmal reicht das nicht aus. Immer mehr Menschen achten neben Ästhetik auch auf Nachhaltigkeit beim Wohnen. Hier erfahrt ihr, worauf es beim nachhaltigen Wohnen ankommt.

Hochwertige und nachhaltige Materialien

Zu einem bewussten und nachhaltigen Leben gehört es, seine Wohnung nachhaltig einzurichten. Doch was heißt das überhaupt? Zum einen bedeutet es, seine Wohnung so einzurichten, dass ihr lange Freude an den Möbeln und Dekogegenständen habt – und nicht alles nach ein paar Jahren wegschmeist. Zum anderen spielen hierbei auch die Rohstoffe und die Produktion eurer Einrichtungsgegenstände eine wichtige Rolle.

Schöne und nachhaltige Wohnungseinrichtung. Foto: paul prescott/fotolia.com

Nachhaltig eingerichtete Wohnung. Foto: paul prescott/fotolia.com

Idealerweise bestehet eure Wohnungseinrichtung aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Kork, Algen, Schilf, Kokosfaser oder Bambus:

  • Kork dient beispielsweise als guter Bodenbelag. Er ist extrem leicht, wärmeisolierend, schalldämpfend und nachhaltig anzubauen.
  • Bambus ist für seine universelle Einsetzbarkeit bekannt. Da es sehr schnell wächst, können Bambus-Bauern große Mengen in kurzer Zeit produzieren.
  • Kokos: In Teppichen, Wandverkleidungen, Matten und anderen stoffähnlichen Gegenständen verwenden Hersteller oftmals Kokosfasern. Diese bestehen zu 45 Prozent aus Lignin und zu 44 Prozent aus Zellulose. Aufgrund dieser Zusammensetzung sind die Fasern dehnbar, strapazierfähig und unempfindlich gegenüber Wasser.
  • Algen werden benutzt, um Zellulose zu gewinnen. Aus Zellulose werden Naturfaserstoffe hergestellt.

Wer es ganz genau nehmen möchte, sollte beim nachhaltigen Wohnen nicht nur darauf achten, dass die Wohnungseinrichtung aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Auch die Herkunft der Rohstoffe beziehungsweise der Produktionsort der nachhaltig produzierten Möbel spielt eine Rolle: Schließlich wird die Umwelt auch durch Schadstoffe belastet, die durch weite Transportwege entstehen. Das macht Materialien wie Kokosfasern und Bambus wieder etwas weniger attraktiv.

Nachhaltig wohnen. Foto: Photographee.eu/fotolia.com

Baddeko aus dem nachwachsenden Rohstoff Bambus. Foto: Photographee.eu/fotolia.com

Ideen für nachhaltige Möbel

Möbel aus nachhaltig angebauten Materialien gibt es in fast jedem Möbelhaus zu kaufen. Ganz so günstig wie die konventionell hergestellten Möbel sind sie allerdings nicht, doch die Preise sind mittlerweile etwas moderater. Ein richtiger Hingucker bei der Wohnzimmergestaltung sind Massivholzschränke aus nachhaltig angebautem Holz. Sie sind absolut hochwertig und sehen super aus. Leider ist der Preis für solche Schränke hoch. Beliebt sind aber auch Sofas aus Naturfasern und Badliegen aus Schilf.

Nachhaltig Heizen

Für ein umweltbewusstes Leben sind nicht nur das nachhaltige Wohnen und die entsprechende Wohnungsdekoration relevant, sondern auch das nachhaltige Heizen. Schließlich ist die Heizung beziehungsweise das Heizverhalten der Bewohner für einen großen Teil des Energieverbrauchs der Wohnung verantwortlich. Grundsätzlich sind moderne Heizungen bis zu 30 Prozent effizienter als veraltete Anlagen. Durch einen Heizkesseltausch könnt ihr den CO2 Ausstoß deutlich verringern. Doch auch mit einer Dämmung der Heizkörpernischen reduziert ihr euren CO2-Fußabdruck erheblich. Entlüftet eure Heizkörper regelmäßig, denn das reduziert den Energieverbrauch und erhöht die Heizleistung. Zudem sind auch Thermostatventile mit Nachtabsenkung zu empfehlen. Diese lassen sich so programmieren, dass sie eine Mindesttemperatur von beispielsweise 16 Grad Celsius aufrechterhalten, während ihr außer Haus seid oder schlaft. Zu den Zeiten, in denen ihr zu Hause seid, sorgen die Thermostatventile dafür, dass sie euer Zuhause auf eure Wohlfühltemperatur aufheizen.

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Über Franziska Schönbach

Franziska schreibt für wohnung-einrichten.net

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