Grillen

Grillen Teil 1 – Das sommerliche Garten Vergnügen

Wenn es um das Thema Grillen geht, denken wir sofort an den Geruch von brutzelndem Fleisch, an leckere Beilagen und ein gemütliches beisammen sein mit Freunden und der Familie. Im Sommer hat Grillen Hochsaison, egal ob am See, im Park oder im eigenen Garten. Grillmeister lassen sich aber auch im Herbst oder Winter nicht vom Grillen auf der Terrasse oder der Balkon abhalten. Wir haben heute für euch einen Artikel rund um das Thema Grillen. Mit unseren Ratschlägen wird die nächste Grillparty auf jeden Fall ein Erfolg.

 

Grillen

Grillen – ©Iriana Shiyan Fotolia.com

Der richtige Grill

Schon beim Kauf des Grills stehst du vor einer riesigen Auswahl. Verschiedene Formen und Modelle und unterschiedliche Grilltypen in allen Preisklassen sind im Gartenfachmarkt ausgestellt. Wir stellen dir die wichtigsten Varianten vor.

Grillen mit Kohle

Die ursprünglichste und am weitesten verbreitete Art ist das Grillen mit Holzkohle. Ihr braucht jedoch ein wenig Geduld, bevor die saftigen Steaks auf den Grill kommen. Je nachdem ob ihr Holzkohle oder Briketts verwendet, kann es über eine halbe Stunde dauern, bis ihr loslegen könnt. Holzkohle eignet sich besonders, wenn es schneller gehen soll. Die aus luftgetrocknetem Holz hergestellte Holzkohle glüht jedoch nur circa eine Stunde lang. Briketts brauchen im Gegenzug teilweise 45 Minuten, bis das Grillvergnügen starten kann. Sie glühen jedoch länger und gleichmäßiger. Bei Beidem solltet ihr auf die Qualität beim Einkauf achten. Vergewissert euch, dass kein Tropenholz verwendet wurde.

Beim Anzünden könnt ihr mit biologischen Anzündern nachhelfen, die zwischen der Kohle verteilt werden. Verwendet ihr flüssigen Anzünder, muss dieser erst eine Zeit in die Holzkohle einziehen, bevor ihr den Grill anzündet. Am einfachsten startet ihr eine Grillfeier mit einem Anzündkamin. Ein Blechrohr mit Belüftungsschlitzen lässt die Kohle schnell und gleichmäßig glühen.

Elektrogrill

Bei echten Grillfans hat der Elektrogrill oftmals einen schlechten Ruf. Der typisch rauchige Geschmack, den das Fleisch durch die Holzkohle bekommt, fehlt natürlich. Doch beim Elektrogrill entstehen keine gesundheitsgefährdenden Stoffe durch in die Glut tropfendes Fett.

Der Elektrogrill ist perfekt für das schnelle Grillvergnügen auf der Terrasse oder dem Balkon. Die elektrische Variante kann zudem meist auch in der Wohnung benutzt werden – so findet die Grillfeier auch bei stürmischem Wetter statt. Die Zeitersparnis ist ein klarer Pluspunkt. Einschalten und losgrillen heißt es beim Elektrogrill. Es entsteht kein störender Rauch und Qualm. Außerdem besteht keine Gefahr durch die heiße Holzkohle.

Der Elektrogrill – wie der Name schon sagt, braucht Strom und somit muss immer eine Steckdose in Reichweite sein. Grillen im Park funktioniert demnach nicht. Dennoch hat sich der Elektrogrill als Alternative zum Holzkohlegrill bewährt.

Gasgrill

Ein Gasgrill ist sofort einsatzbereit. Ihr habt keine lange Wartezeit, denn das Steak kann sofort nach dem Einschalten aufgelegt werden. Im Vergleich zum Holzkohlegrill ist der Gasgrill auch einfacher zu säubern. Zudem entsteht nur sehr wenig Rauch und die Hitze lässt sich besser steuern. Beim Gasgrill könnt ihr mithilfe eines Reglers die Temperatur einstellen, damit nichts mehr auf dem Rost verbrennt.

Natürlich fehlt auch beim Gas- genauso wie beim Elektrogrill der typisch rauchige Geschmack. Auch lässt sich der meist sehr schwere Grill nicht so einfach transportieren wie ein kleiner Kohlegrill. Ein großer Punkt ist der Einsatz von Gas. Ihr braucht immer eine Ersatzgasflasche, denn fast nichts ist schlimmer als eine leere Gasflasche inmitten einer Grillfeier. Beim Umgang mit Gas ist Vorsicht geboten. Immer die Bedienungsanweisung im Vorfeld lesen, damit keine Unfälle passieren. Habt ihr euch für einen Gasgrill entschieden, sollte nicht der Preis, sondern die Qualität an erster Stelle stehen. Billige Geräte sind oft nicht gut verarbeitet oder wichtige Sicherheitskomponenten fehlen.

Der Smoker

Der Smoker kommt überwiegend beim Barbecue zum Einsatz, einer besonderen Art des Grillens. In unserem zweiten Teil zeigen wir die Unterschiede zwischen einem Smoker und einem herkömmlichen Grill. Beim Smoker liegt das Fleisch nämlich nicht direkt über dem Feuer, sondern gart im Rauch in einer extra Garkammer.

Grillparty beim Camping (c) stockcreations - Fotolia.com

Grillparty beim Camping (c) stockcreations – Fotolia.com

Grillfeier vorbereiten

Damit die Grillfeier auch ein voller Erfolg wird, könnt ihr im Vorfeld planen. Erstellt eine Gästeliste, damit ihr genau wißt, wie viele Personen zu eurem Fest kommen. Am besten ist es, wenn jeder einen Salat mitbringt, so wird die Arbeit gut aufgeteilt. Es ist sehr schwierig, für eine große Anzahl von Personen die richtige Menge an Fleisch einzukaufen. Wenn jeder sein Steak oder seine Bratwürste selbst mitbringt, bleibt am Schluss sicher nicht so viel übrig beziehungsweise landet im Müll.

Neben Grillfleisch können Fisch und Gemüse wie Kartoffeln und Maiskolben auf den Grill. Zu den beliebtesten Beilagen gehört Salat – Kartoffel-, Nudel- oder ein gemischter Sommersalat. Tzatziki, Guacamole oder andere Grillsoßen könnt ihr selbst machen, tolle Rezepte findet ihr dazu im Internet. Kräuter- und Knoblauchbutter und Brot machen den Grillabend perfekt. Wenn ihr jetzt ausreichend Getränke eingekauft habt, kann eigentlich fast nichts mehr schief gehen.

Vor allem an heißen Sommertagen braut sich in den Abendstunden häufig ein Wärmegewitter zusammen. Für den Notfall solltet ihr zum Beispiel einen Pavillon aufstellen, unter dem die Gäste Schutz suchen können.

Mit diesen Tipps und Ratschlägen steht eurem gemütlichen und lustigen Grillabend nichts mehr im Weg. Wir wünschen euch allen einen guten Appetit und viel Spaß. Damit ihr diese Informationen stets griffbereit habt, gibt es die wichtigsten Punkte noch mal als Checkliste zum Download:

Grillen – Tipps für eine perfekte Grillparty

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Über Franziska Schönbach

Franziska schreibt für wohnung-einrichten.net

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