So geht’s: Fotowand selber machen

Habt ihr Lust eure kahlen Wände aufzupeppen? Eine der schönsten und individuellsten Deko-Ideen für euer Zuhause ist eine Fotowand.
Für alle, die es ausgefallener mögen, haben wir zwei tolle Deko-Ideen. Das Beste daran: Beide Varianten kommen ohne viele Löcher oder unschöne Klebestellen auf der Wand aus.

Magnetische Fotowand selber machen

Mit Hilfe von Magnetfarbe lässt sich die gesamte  Wand in eine Fläche verwandeln, an der ihr eure Lieblingsfotos mit Magneten befestigen könnt. Magnetfarbe ist eine Wandfarbe, die mit feinen, nicht rostenden Eisenteilchen versetzt ist. Wegen der Eisenteilchen ist die Farbe bisher nur in Grautönen erhältlich. Die Farbe bringt ihr wie gewöhnlich mit einem Pinsel oder einer Farbrolle auf. Am besten streicht ihr damit eine Tapete. Diese könnt ihr entfernen, wenn ihr die Magnetwirkung wieder aufheben wollt. Je dicker ihr die Farbe auftragt, umso stärker ist die magnetische Wirkung. Daher empfehlen sich mindestens drei, noch besser vier oder fünf Schichten übereinander. Der Grauton gefällt wahrscheinlich nicht jedem. Das ist aber kein Problem. Ihr könnt die Fläche anschließend mit normaler Wandfarbe in eurem Lieblingston überstreichen oder mit einer sehr (!) dünnen Tapete überkleben.

Kreativtipp: Wenn ihr die Magnetfarbe mit Tafel- oder Whiteboard-Farbe überstreicht, könnt ihr euch auf der ganzen Wand mit Kreide oder Stift austoben.

Sobald die Wand getrocknet ist, lassen sich die Fotos mit starken Magneten befestigen und immer wieder nach Belieben umdekorieren.
Magnetfarbe findet ihr beispielsweise hier. Dazu passend gibt es Magnetplättchen zu kaufen. Die Marke Alpina bietet alles rund um die magnetische Fotowand aber auch in einem Komplettset an.

Babyfotos auf einer Leine

Mit Wäscheklammern befestigt lassen sich die Fotos ganz unkompliziert neu arrangieren (© phloxii – Fotolia.com)

Fotos an Schnüren

Wer eine Fotowand selber machen möchte, muss nicht unbedingt zu Pinsel und Magnetfarbe greifen. Nägel, Paketschüre und Wäscheklammern reichen völlig aus. Spannt die Leinen quer über die Wand und befestigt diese mit den Nägeln. Denkt daran, dass auf den Schnüren das Gewicht der Bilder wirkt. Deshalb sollten die Nägel gut in der Wand halten; Reißzwecken sind dafür nicht ausreichend.
Ihr könnt die Paketschur horizontal spannen, das heißt parallel zum Boden, oder kreuz und quer über die ganze Wand. Anschließend klemmt ihr eure Fotos mit Clipsen oder gewöhnlichen Wäscheklammern an die Leinen. Das sieht stylish aus und die Fotos lassen sich ohne großen Aufwand austauschen oder neu arrangieren.

Weitere Deko-Tipps für eure DIY-Fotowand

Urlaubfotos im Polaroidformat

Fotos im Polaroidformat könnt ihr selbst machen (© Artur Marciniec – Fotolia.com)

Ganz gleich, ob ihr eure Wand mit Magnetfarbe streicht, um die Fotos anzubringen, oder ob ihr eine Paketschnur spannt: Ihr könnt eurer Kreativität freien Lauf lassen. Während die einen ihre Fotos bunt durcheinander an der Wand befestigen, erstellen andere Farb- oder Themen-Serien. Jedem, wie es beliebt.

Auch mit ungewöhnlichen Formaten könnt ihr experimentieren. Ein besonderer Hingucker entsteht, wenn ihr eure Fotos beispielsweise kreisrund zuschneidet. Polaroids machen an eurer Wand ebenfalls was her. Wer keine Polaroidkamera besitzt, kann seine Lieblingsfotos entweder mit wenigen Schritten am Computer ins Polaroidformat übertragen oder Polaroids selber basteln. Schneidet dazu euer Foto quadratisch zu und klebt es auf ein rechteckiges Stück weißen Tonpapiers. Lasst dabei nach unten einen etwas größeren Rand als oben frei. Und fertig ist euer Polaroid.

Viel Spaß beim Gestalten eurer eigenen Fotowand!

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