Den Garten zur Ruheoase machen

Gartenbesitzer sind glückliche Menschen – wenn der Garten ruhig und geschützt ist, wenn keine lauten Nachbarn stören und der Garten nicht nur Sonne, sondern auch Schatten bietet. Falls diese Voraussetzungen bei eurem Garten nicht zutreffen, wird es Zeit für praktische Tipps. Denn mit einigen Veränderungen, die gar nicht besonders aufwendig sein müssen, könnt ihr eurem Garten eine entspannende Atmosphäre einhauchen. 

Erholung im Garten – was ist wirklich wichtig?

Jeder hat eigene Vorstellungen, wie der Garten aussehen soll. Dazu kommen unterschiedliche Bedingungen: Grenzt er direkt an das Haus an oder handelt es sich um einen Schrebergarten, der überwiegend am Wochenende genutzt wird? Wie ist die Sonneneinstrahlung? Sind Lärmschutzmaßnahmen erforderlich? Braucht euer Garten beziehungsweise der bevorzugte Sitzplatz einen Sichtschutz gegen neugierige Blicke? 

Sichtschutz für den Garten

Nach der Bestandsaufnahme steht fest, was im Garten geändert oder ergänzt werden sollte. Dabei ist es wichtig, die Natur immer mit einzubeziehen. Wenn ihr etwa beschließt, dass ein Sichtschutz fehlt, ist eine Hecke eine gute Lösung. Sie braucht zwar einige Zeit, bis sie blickdicht ist. Aber mit schnell wachsenden Sträuchern ist der Zeitraum überschaubar. Hecken bieten außerdem vielen Kleintieren und Vögeln einen guten Schutz und Rückzugsort. Das Problem einer eventuellen Lärmbelästigung wird mit einer sinnvollen Bepflanzung ebenfalls reduziert. Sträucher schlucken Straßenlärm und bilden eine akustische Begrenzung zum Nachbarsgarten. 

Wollt ihr mehr über Sichtschutz für den Garten erfahren? Dann lest euch unseren Ratgeber durch!

Gartenteich anlegen

Was gibt es Schöneres, als an einem lauen Sommerabend im Garten zu sitzen und dem regen Treiben am eigenen Teich zuzuschauen: Fische ziehen lautlos ihre Bahnen, Libellen schwirren durch die Luft und ein paar Frösche quaken.

Mit einem Gartenteich wertet ihr euren Garten nicht nur optisch auf, ihr tragt auch zur Artenvielfalt bei: Ein Teich ist Lebensraum für zahlreiche Insekten, Mikroorganismen, Frösche und Vögel. Mit einer klugen Auswahl der richtigen Teichbewohner schafft ihr vielen Lebewesen einen wichtigen Rückzugsort.

Was ihr beim Teichbau beachten müsst, erfahrt ihr in unserem Ratgeber „ So geht’s: Gartenteich anlegen

Gartenbepflanzung

Wenn ihr einen erholsamen Garten gestalten wollt, ist eine gut durchdachte Auswahl der Bepflanzung besonders wichtig. Macht euch Gedanken über die unterschiedlichen Blühphasen und Wuchshöhen der Pflanzen. Überlegt euch auch vor der Umsetzung, wie ihr euren Garten nutzen wollt. Es gibt die unterschiedlichsten Stile und Nutzungsmöglichkeiten, zwischen denen ihr euch entscheiden könnt.

Hier findet ihr eine Übersicht, welche Arten von Gärten und Bepflanzungen es gibt.

Schutz vor zu viel Sonne: Markise, Sonnensegel und Sonnenschirm 

So schön die Sonne auch ist, im Hochsommer und zur Mittagszeit kann es ohne Sonnenschutz sehr heiß werden. Markisen, Sonnensegel und Sonnenschirme haben jeweils eigene Vorzüge:

Vorteile von Sonnenschirmen

Am schnellsten und flexibelsten einsetzbar ist der Sonnenschirm. Damit kommt ihr gut zurecht, wenn der Aufenthaltsplatz im Garten öfter mal wechselt. Der Schirm zieht dann einfach mit um. Man sollte aber beachten, dass ein großer Schirm auch einen dementsprechend stabilen Standfuß braucht. Bei schlechtem Wetter und Sturm muss der Schirm geschlossen werden, er sollte dafür trocken sein und wird am besten an einem geschützten Platz aufbewahrt. 

Vorteile von Sonnensegeln

Das Sonnensegel bietet ebenfalls einen recht guten Schutz vor zu viel Sonne. Die Voraussetzung ist, dass ihr geeignete Vorrichtungen für die Befestigung habt. Gut geeignet sind Sonnensegel für die Beschattung der Terrasse. Praktisch: Bei Bedarf lässt sich das Sonnensegel rasch anbringen und auch wieder entfernen. 

Vorteile von Markisen

Für die Terrasse bietet sich auch eine Markise an. Sie sorgt für einen guten Schutz vor zu viel Sonne und Wind. Bei schlechterem Wetter dient eine Markise als Regenschutz, denn moderne Markisenstoffe dürfen nass werden. Lediglich bei Sturm oder schweren Regenfällen sollte die Markise sicherheitshalber eingefahren werden. Dabei ist darauf zu achten, dass der Stoff trocken ist. Mit einer Markise könnt ihr eine gemütliche Ruhezone schaffen. Für eine besonders komfortable Lösung spricht, dass die fest installierte Markise immer einsatzbereit ist und schnell ausgefahren werden kann. Bei der Handhabung gibt es zwei Möglichkeiten, ihr habt die Wahl zwischen einer Handkurbel und einem elektrischen Antrieb. 

Unterschiedliche Markisentypen

  • Gelenkarmmarkisen eignen sich sehr gut für die Beschattung auf der Terrasse. Möglich sind Breiten bis zu sieben Meter, die Ausladung kann bis zu fünf Meter betragen.
  • Klemmmarkisen werden an Stangen befestigt, die zwischen Boden und Decke verspannt sind.
  • Seitenmarkisen eignen sich perfekt als Sichtschutz zum Nachbargrundstück oder zur Straße und sind zusätzlich ein guter Windschutz.

Wichtig beim Markisenkauf

Die Qualität spielt eine wesentliche Rolle. Mit einer soliden Verarbeitung des Gestänges und einer hochwertigen Bespannung hat die Markise eine lange Lebensdauer. Der Stoff sollte UV-echt sein, damit die Farben nicht ausbleichen. Der Fachhandel bietet eine ausführliche Beratung, damit ihr euch für die richtige Markise entscheidet – online ebenso wie beim direkten Einkauf vor Ort!

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