Energiesparen: Sechs einfache Tipps für nachhaltiges Wohnen

Heizenergie und Strom sparen ist einfacher als ihr denkt. Mit diesen sechs Tipps tut ihr der Umwelt etwas Gutes und habt am Ende des Monats mehr Geld übrig.

Wer Energie sparen möchte, kann an vielen Stellschrauben drehen. Nachhaltiges Wohnen fängt bei der Verwendung von LEDs und Energiesparlampen an und endet beim energieeffizienten Dämmen. Dazwischen finden sich für euch zahlreiche, leicht umzusetzende Möglichkeiten, um effektiv, spürbar und dauerhaft Energie einzusparen. Wir haben die sechs wichtigsten Tipps zum Energiesparen zusammengefasst.

Energiesparlampen und LEDs sparen viel Strom ein. Foto: Halfpoint/stock.adobe.com

1. Tipp: Energiesparlampen und LEDs verwenden

Rund 10 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in einem Familienhaushalt fallen auf die Beleuchtung. Wer seine Leuchtmittel ohnehin austauschen muss, kann mithilfe von LEDs und Energiesparlampen den Energieverbrauch im Haus nachhaltig senken und viel Geld einsparen. Achtet bei den Leuchtmitteln auf eine angenehme Farbe und die Helligkeit des Lichts. Außerdem solltet ihr auch einen Blick auf die Lebensdauer, die Dimmfähigkeit, die Kosten sowie die korrekte Entsorgung der Leuchten achten.

2. Tipp: Energiesparen im Badezimmer

Wir halten uns mehrmals am Tag im Bad auf, daher lässt sich dort viel Energie einsparen. Mithilfe von Sparduschköpfen verbraucht ihr beim Duschen rund 40 Prozent weniger Wasser. Damit reduziert sich auch der Heizenergieverbrauch, weil weniger Wasser vorab erhitzt werden muss.

Wer nach dem Duschen nicht zu lange föhnt und den Föhn nicht auf die höchstmögliche Stufe einstellt, spart Strom und schont sowohl den Geldbeutel als auch die Haarpracht.

Auch bei der Auswahl und Handhabung der Waschmaschine und des Wäschetrockners lässt sich der Stromverbrauch senken. Wer sich ein neues Gerät anschafft, sollte auf eine gute Energieeffizienzklasse von A++ oder A+++ achten. Des Weiteren spart ihr Energie ein, indem ihr die Geräte erst laufen lasst, wenn sie voll sind.

3. Tipp: Strom sparen in der Küche

In der Küche könnt ihr jährlich bis zu 100 Euro an Strom sparen. Um dies zu erreichen, solltet ihr beim Backen und Kochen diese Grundregeln einhalten: Verwendet die Deckel eurer Töpfe – so beginnt der Inhalt schneller und energiesparender zu kochen. Heizt den Backofen nur vor, wenn es unbedingt sein muss. Kocht euer Wasser für den Kaffee oder Tee nicht im Topf auf dem Herd, sondern in einem Wasserkocher auf.

Auch der Einsatz energieeffizienter Kühlschränke und Gefrierschränke verringert eure Stromkosten. Stellt den Kühlschrank auf eine Temperatur zwischen vier und sieben Grad sowie den Gefrierschrank auf 18 Grad minus ein. So verbrauchen sie deutlich weniger Strom. Verzichtet außerdem darauf, von Hand zu spülen. Eine Spülmasche verbraucht laut Experten weniger Wasser als eine Handspülung.

4. Tipp: So könnt ihr Schlafzimmer und Wohnzimmer Strom sparen

Dort, wo ihr euch vermehrt aufhaltet, wird in der Regel auch mehr Energie verbraucht. Im Wohnzimmer sind neben der Heizung viele weitere Geräte für einen hohen Energieverbrauch verantwortlich. Fernseher, Spielkonsolen, Hi-Fi-Anlage, Ladegeräte und Co. gelten als Stromfresser.

Nach dem Fernsehen solltet ihr das Gerät ganz ausschalten. Foto: sakkmesterke/stock.adobe.com

Achtet darauf, eure Multimediageräte nach dem Gebrauch auszuschalten. Im Stand-by-Modus verbrauchen die Geräte ununterbrochen Strom. Alte Röhrenfernseher haben im Gegensatz zu den modernen Geräten mit LED-Hintergrundbeleuchtung einen sehr hohen Stromverbrauch.

5. Tipp: Kluges Heizen ist das Gebot der Stunde

In den warmen Monaten ist heizen unnötig, doch in den kalten und nassen Monaten ist kluges Heizen gefragt. So reduziert ihr erheblich euren Energieverbrauch. Wer nachts die Raumtemperatur um einen Grad Celsius absenkt, verbraucht rund sechs Prozent weniger Brennstoff. Mithilfe programmierbarer Heizkörperthermostate könnt ihr genau bestimmen, ab wie viel Uhr mehr oder weniger geheizt werden soll. Zudem lohnt es sich, die Heizkurve optimal einzustellen. Durch das richtige Heizen und eine Abdichtung der Fenster mit Dichtband aus dem Baumarkt spart ihr viel Heizenergie ein und schont die Umwelt und den Geldbeutel.

6. Tipp: Energieverbrauch berechnen und kontrollieren

Nur wer ein Ziel hat, kann es auch erreichen, daher berechnet euren Energieverbrauch und setzt euch ein ambitioniertes Ziel für nachhaltiges Wohnen. Mit einem Energiesparkonto behaltet ihr euren Heizenergie-, Strom- und Wasserverbrauch immer im Blick und könnt den Erfolg eurer Energiesparmaßnahmen messen.

Wer einen Schritt weiter gehen möchte, kann mithilfe von Sanierungsarbeiten an Türen, Fenstern, Wänden und am Dach den Energieverbrauch seines Hauses langfristig senken. Diese Maßnahmen für nachhaltiges Wohnen lohnen sich finanziell aber meist erst nach mehreren Jahren.

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