DIY – Eine Pinnwand selber basteln

Ob Küche, Arbeitszimmer, Wohnzimmer oder Schlafzimmer – eine Pinnwand ist in so ziemlich jedem Bereich der Wohnung ein sinnvolles Accessoire. Sie dient zum Aufbewahren regelmäßig genutzter Kochrezepte, wichtiger Notizen und schöner Erinnerungen an Familie und Freunde wie beispielsweise Bilder oder Postkarten. Ein toller Vorteil: Du kannst deine Pinnwand selber machen und ihr mit nur wenig Aufwand eine persönliche Note verleihen. Soll es die klassische Variante aus Kork oder doch lieber eine, beispielsweise mit Stoff, verschönerte Variante sein? Wie einfach du deine Pinnwand selber machen kannst, erklären wir dir im Folgenden Schritt für Schritt zum Nachmachen.

Pinnwand aus Kork – Der Klassiker

Für die klassische Variante benötigst du nur wenige Materialien. Zum einen selbstverständlich eine Korkplatte mit etwa fünf Millimeter Stärke. Korkplatten kannst du dir im Fachhandel in den unterschiedlichsten Größen besorgen. Anschließend solltest du dir im Baumarkt eine etwa zwölf Millimeter dicke Spanplatte zuschneiden lassen, die dieselben Maße aufweist. Nun kannst du beide Platten exakt aufeinander kleben. Damit die Pinnwand nicht nur funktionell, sondern auch optisch überzeugt, solltest du die Pinnwand zuletzt noch in einen Holzbilderrahmen einfassen. Dazu besorgst du dir einen zum Maß der Korkplatte passenden Rahmen, in den du die aufeinander geklebten Platten mit etwas Leim am Rahmen befestigst. Eine ganz einfache Variante, die Pinnwand ein wenig aufzupeppen, ist das Bemalen des Bilderrahmens mit Hilfe von Acrylfarbe.

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© Photorack – Fotolia.com

Pinnwand selber machen – Individualisten aufgepasst

Es gibt eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten, eine langweilige Pinnwand aus Kork in einen „Eyecatcher“ zu verwandeln. Beispielsweise indem du die Korkplatte vor dem Anleimen an den Bilderrahmen mit einem Stofftuch beziehst, welches du an der Rückwand der Spanplatte befestigen kannst. Auch einzelne, quer über die Pinnwand gespannte Stoffbänder lassen sich auf diese Weise befestigen und geben deiner Pinnwand einen individuellen Touch. Anschließend leimst du die Platte samt Bezug an den Holzrahmen. Alternativ zu einem Rahmen aus Holz kannst du auch Metallrahmen oder andere ausgefallenere Rahmen, wie beispielsweise Umrahmungen im Retro-Look wählen. Diese findest du in Fachgeschäften oder in einer großen Vielfalt im Internetversandhandel. Zum Anpinnen deiner Dokumente, Bilder und Postkarten kannst du dir die, in jedem Einzelhandelsgeschäft für Bürobedarf erhältlichen, Reißzwecken besorgen. Sind dir diese meist weißen Nadeln jedoch zu eintönig und langweilig, lohnt es sich auch hier, zur Farbe zu greifen. Mit Nagellack beispielsweise verwandeln sich die trostlosen Reißzwecken in farbenfrohe Highlights auf deiner Pinnwand.

Möchtest du nun sofort loslegen und deine Pinnwand selber machen? Mit den beschriebenen Arbeitsschritten kannst du mit wenig Aufwand und in wenigen Minuten deine eigene Pinnwand bauen. Lass bei der abschließenden Gestaltung deiner Kreativität freien Lauf und verleihe deiner Pinnwand ihre ganz persönliche Note. Wir wünschen dir dabei gutes Gelingen und reichlich kreative Ideen.

pinnwand zugeschnitten

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Über Franziska Schönbach

Franziska schreibt für wohnung-einrichten.net

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