Aufwand kalkulieren für Malerarbeiten

Auch wenn es auf Anhieb einfach erscheinen mag, einen Großteil der Malerarbeiten selbst durchzuführen, sieht es in der Praxis jedoch etwas anders und vor allem komplizierter aus.
Unter diesem Punkt nämlich sind nicht nur reine Arbeiten dekorativer Natur enthalten, sondern auch Sanierungen von Altbauten und im Bereich der Wärmedämmung bedarf es professioneller Hilfe.
Da die häuslichen Gegebenheiten vielseitig sind, insbesondere was die Struktur der Wände, den Aufbau der Räume und die verwandten Materialien betrifft, lohnt die Konsultation eines Fachbetriebs für Malerarbeiten.

Wir geben euch eine kleine Übersicht, welche Punkte dabei interessant sein könnten:

Malerarbeiten © Kzenon, fotolia.com

Vorgehensweise bei Malerarbeiten

Malerarbeiten erfordern eine gewisse Vorbereitung, denn viele Dinge lassen sich kombiniert erledigen und damit Lohnkosten einsparen.
Zunächst geht es also darum, welche Aufgaben man eigenständig durchführen kann.

  • Um den Aufwand des Unternehmens zu mindern, was immer auch zusätzliche Zeit bedeutet, sollten Löcher und sonstige Unebenheiten an der Wand zuvor verputzt werden.
  • Im Raum befindliche Möbel sind abzudecken und am Boden ausreichend zu verkleben, zusätzlich mit einer Matte zu unterlegen
  • Skizziert eure Vorstellungen der Wandgestaltung grob, um den Planungsaufwand zu verringern und auch, um bei der Auswahl der Materialien (Stichwort: Kosten) ein Wort mitreden zu können.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern sind groß, da jeweils mit anderen Lohnkosten kalkuliert wird und das Angebotsspektrum variiert. So könnte man bei my-hammer eine nähere Auswahl treffen und um Kostenvoranschläge bitten. Zumeist wird dafür keine Gebühr verlangt, wobei sich diese bei einer späteren Beauftragung auch mit dem Endpreis verrechnen würde. Achtet hier insbesondere auf die enthaltenen Leistungen sowie die Auflistung möglicher Zusatzarbeiten, um diese mit anderen Angeboten auf ihre Plausibilität hin zu überprüfen.

 

Eigeninitiative lohnt sich

Habt ihr nun einen Überblick über den Aufwandsrahmen, könnt ihr euch Gedanken über etwaige Eigenleistungen machen. Informationen zu Materialpreisen und Anschaffungskosten für benötigte Geräte erhaltet ihr im nächsten Baumarkt oder auch in Fachforen im Internet.
Beachtet dabei aber in jedem Fall den jeweiligen Zeitaufwand, der bei ungeschulten Laien häufig doppelt oder dreifach so hoch ist, womit ein ganzer Wochenendtag schon ziemlich schnell ausgefüllt werden kann. Die Kosten pro Quadratmeter richten sich zunächst nach dem Aufwand, also Stundenlohn plus Materialeinsatz.

Macht Vorschläge bei zu verwendenden Materialien, lasst euch Alternativen aufzeigen und überlasst Arbeiten zur Entfernung von Schimmel und anderen gesundheitsschädlichen Gegebenheiten einem Profi, denn diese haben spezielles Werkzeug und verhindern durch ihre Arbeit einen neuen Schimmelbewuchs effektiv.
Man rechnet mit 15 Euro für Tapezierarbeiten sowie zehn Euro für das Streichen, jeweils pro Quadratmeter. Hilfreich ist es, Sanierungen ganzheitlich zu erledigen, um alle Eventualitäten zu bedenken.

Aufwand kalkulieren für Malerarbeiten
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Über Franziska Schönbach

Franziska schreibt für wohnung-einrichten.net

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