Asiatisch einrichten

In diesem Artikel der Reihe „Einrichtungsstile“ wollen wir euch den asiatischen Einrichtungsstil näher bringen. Wer dabei nur an Feng Shui denkt, liegt falsch. Auch ohne Wissen um Tai Chi und Co. könnt ihr eure Wohnung asiatisch-exotisch einrichten.

Für viele Menschen strahlt Asien noch immer eine große Faszination aus. Das Exotische und Unbekannte reizt viele Europäer. Orte, die asiatisch eingerichtet sind, versprühen einen mystischen Flair, der betörend wirkt und Neugier weckt. Dabei gibt es Einflüsse aus allen Gegenden Asiens. Von Japan über China, bis zu Nepal und Indien. Jedes Land steuert seinen Beitrag bei. Ob ihr euch nach dem Stil eines einzigen Landes richtet, oder die Stile vermischt, bleibt euch selbst überlassen. Nur solltet ihr darauf achten, dass die Wohnung nicht zum Sammelsurium beliebiger asiatischer Gegenstände wird. Tolle Ideen zu vielen Wohnstilen und Dekoartikeln findet ihr übrigens auch unter wohnmoebel-blog.de.

Wohnung im asiatischen Einrichtungsstil

Licht, Trennwände, Holz: Wohnideen für den asiatischen Einrichtungsstil. Foto: lichaoshu/fotolia.com

Der Japanische Stil

Der Japanische Stil setzt auf Pastellfarben. Akzente werden mit den Farben Schwarz, Rot und Weiß gesetzt. Alles wird beherrscht von klaren Linien und Formen. Möbel und Accessoires  bestehen vorwiegend aus Holz, Bambus, Stroh und Papier. Viele spricht vor allem diese asiatische, naturnahe Bauweise an. Mattes, weiches Licht erleuchtet die Einrichtung, während Trennwände und Lampions aus Shoji-Papier Akzente setzen. Die Japanische Einrichtung kommt ohne viele Schränke und Kommoden aus. Dafür bezaubern die typischen bodennahen Tische. Zum Sitzen werden Kissen oder Matten aus Bambus und Stroh verwendet.  Buddha-Statuen und Bonsais runden den Look ab.

Der chinesische Stil

Genau wie das Land selbst ist der chinesische Einrichtungsstil groß und facettenreich. Wer rein chinesisch einrichten will, sollte sich mit Feng-Shui auseinander setzen. Schon kurzes Einlesen hilft einem, einen besseren Überblick  und ein grobes Verständnis der chinesischen Kultur zu bekommen. Denn auf diesem Prinzip basiert der gesamte Wohnstil. Die chinesische Einrichtung ist vor allem schlicht. So wie in Japan ist hier Geradlinigkeit gefragt. Jedoch ist der chinesische Stil farbenfroher. Vor allem die Farbe Gelb spielt eine große Rolle. Bei Chinesen steht sie für Neutralität und Gelassenheit. Als Dekoration solltet ihr auf Stereotype wie Drachenstatuen verzichten. Dafür könnt ihr eure Wohnung mit Masken, Seidenkissen und mit Lotus- oder Orchideenblüten verzierten Möbeln schmücken.
Der Indische Stil

asiatische Einrichtung ©-ping-han-Fotolia.com

Chinesische Zimmereinrichtung. Foto: ping-han/fotolia.com

Wer schon einmal in Indien war, der erinnert sich wahrscheinlich vor allem an eines: viele knallige Farben. Bunte Seidentücher schaffen einfach und schnell einen indischen Flair in eurer Wohnung. Auch eine indische Sitzecke ist eine originelle Idee. Dort nimmt man jedoch nicht wie hierzulande auf einem Sofa Platz, sondern auf einem Teppich, der mit vielen Kissen gemütlich gemacht wird. In Indien gehören Kissen zu den beliebtesten Dekorationsgegenständen. Wer bereit ist, etwas mehr Geld auszugeben, der kann sich ein Möbelstück aus der indischen Kolonialzeit besorgen. Das dunkle und schön verzierte Holz der Möbel harmonisiert wunderbar mit den schillernden Farben und Farbnuancen. Das Motto lautet: Bunt, bunt, bunt.

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Über Franziska Schönbach

Franziska schreibt für wohnung-einrichten.net

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