Adventskalender selber machen

Wenn die Tage kürzer werden und sich der Dezember nähert, ist Weihnachten nicht weit. Um die Vorfreude auf das Weihnachtsfest zu zelebrieren, eignet sich ein Adventskalender hervorragend. Dieser zählt die verbleibenden Tage vom 1. Dezember bis zum Heiligen Abend und versüßt die Wartezeit.

X-Mas Decoration

Adventskalender aus kleinen Beutelchen © lisalucia – Fotolia.com

Die ersten Adventskalender kamen im 19. Jahrhundert in Deutschland auf. Bald entpuppte sich die Idee als wahrer „Exportschlager“: Seit den 1950er Jahren ist der Adventskalender auch in anderen europäischen Ländern und in den USA heiß begehrt. Anfangs noch recht schlicht, gibt es mittlerweile unzählige Variationen. Die geläufigste Variante ist wohl der Schokoladen-Kalender aus dem Supermarkt. Originell wird es, wenn ihr euren persönlichen „Weihnachts-Countdown“ selber bastelt. Zudem sorgt ihr damit ganz nebenbei für festliche Weihnachtsdeko in der Wohnung. Wir zeigen euch zwei einfache Varianten, wie ihr euren persönlichen DIY-Kalender für die Adventszeit gestalten könnt.

Keep it simple: Ein Kalender, der die Tage zählt

Ein alter Brauch ist es, am 1. Dezember, stellvertretend für die verbleibenden Tage bis Heilig Abend, 24 Kreidestriche an die Wand zu malen. Mit jedem verstrichenen Tag entfernt ihr einen Strich bis am 24. Dezember keiner mehr übrig bleibt. Damit eure Wände nicht darunter leiden, gibt es ein paar Tricks, wie ihr den alten Brauch risikofrei und modern umsetzen könnt.

Besorgt euch eine möglichst große Fläche aus Holz oder eine Leinwand, die ihr mit Tafelwandfarbe bestreicht. Wenn die Farbe trocken ist, hängt ihr die Fläche entweder auf oder lehnt sie dekorativ an eine freie Wand. Zeichnet nun die 24 Striche mit Kreide an eure neue Tafel und fertig ist der Kalender!
Das Tolle daran: Ihr könnt die Tafel das ganze Jahr über verwenden, beispielsweise zum Erstellen von Einkaufslisten, Putzplänen oder Ähnlichem.

 Geschenke „wie am Schnürchen“

Ihr könnt auch andere Adventskalender selber machen und verschenken. Ein DIY-Adventskalender, der jeden Tag ein kleines Geschenk bereithält, ist ganz leicht umzusetzen. Originell ist eine Leine oder ein farbiges Seil, welches ihr parallel zum Boden an einer freien Wand im Flur oder am Treppenaufgang spannt. Daran befestigt ihr mit Bändern oder Klammern kleine Tütchen oder Pakete, die eure Geschenke beinhalten. Passende Tüten oder Paketschachteln könnt ihr selbst basteln oder für wenig Geld im Handel erwerben.

Adventskalender an einer Schnur

Mit Namensschildchen wird der Adventskalender an der Schnur ein ganz persönliches Geschenk © Brigitte Bonaposta – Fotolia.com

Besonders schön wirkt es, wenn jedes Geschenk eine eigene Nummer von 1 bis 24 erhält.
Die Tüten und Pakete könnt ihr mit den verschiedensten Präsenten füllen und individuell auf den Geschmack des Beschenkten abstimmen. Kulinarisches wie Pralinen, Teebeutel oder Gewürze kommen bei jedem gut an. Freunde, Mitbewohner und Familienangehörige freuen sich über Fotos als Erinnerung an gemeinsame Unternehmungen. Auch ein Gutschein für einen Wohnungsputz wird euren WG-Kollegen oder der Familie sicher gefallen.
Zu guter Letzt könnt ihr den Kalender noch mit Weihnachtsdeko aufpeppen. Kleine Christbaumkugeln, Weihnachtsfiguren oder Tannenzapfen lassen sich leicht am Seil befestigen und machen den Kalender perfekt.

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