6 Tipps für das Arbeitszimmer

6 Tipps für das Arbeitszimmer in der eigenen Wohnung

Tablets und Smartphones sind in der heutigen Zeit allgegenwärtig. Sie sorgen dafür, dass man zu Hause auch vom Sofa aus Mails beantworten oder Excel-Listen durchsehen kann, dennoch hat das klassische Arbeitszimmer mit einem Desktop-PC immer noch seine Daseinsberechtigung. Unsere 6 Tipps sollen euch dabei helfen, diesen oft langweiligen Raum mit mehr Effizienz zu versehen, rückengerechter zu gestalten und optisch aufzuwerten.

Licht ist wichtig!

Niemand fühlt sich in einem Raum wohl, in dem es düster ist. Daher sollte man im Arbeitszimmer für gute Lichtverhältnisse sorgen. Idealerweise hat ein Arbeitszimmer ein Fenster, durch das Tageslicht einfallen kann.

Jedoch sollte man seinen Schreibtisch nicht in Blickrichtung zum Fenster stellen, da man sonst unnötig vom Licht geblendet wird. Besser ist es, wenn das Tageslicht von der Seite einfällt. Bei Rechtshändern sollte sich das Fenster auf der linken Seite befinden, bei Linkshändern auf der rechten. Das vermeidet einen störenden Schatten der eigenen Hand, wenn man etwas handschriftlich aufschreibt.

Der eigene Stil darf nicht fehlen

Man fühlt sich wohl, wenn man sich auch dekorativ verwirklicht. Damit sind Wandfarben, Poster, Bilder oder andere Elemente gemeint.

Eine blaue Wand soll angeblich die Kreativität fördern, wohingegen der richtige (!) Rotton Wärme ausstrahlt. Grün entspannt und beruhigt. Natürlich dürfen hierbei die Farben nicht zu grell gewählt werden. Auch Bilder unserer Liebsten helfen dabei, uns im Arbeitszimmer wohler zu fühlen.

Aber Achtung: Zu exzessives Dekorieren sollte vermieden werden, denn jedes Arbeitszimmer braucht Ordnung und Struktur – womit wir bei unserem nächsten Tipp 3 angelangt wären.

Typisch Deutsch: Ordnung

Auch wenn es schwer fällt, ein aufgeräumter und strukturierter Schreibtisch hilft uns effizienter zu arbeiten und den Überblick zu bewahren. Am besten ihr räumt täglich nach Feierabend euren Schreibtisch auf – so Kommt ihr erst gar nicht in Versuchung, Unordnung zu produzieren.

Ein Rollcontainer unter dem Schreibtisch, beschriftete Ablagen für wichtige Unterlagen oder ein passender Schrank helfen dabei, alles ordentlich zu halten.

Pflanzen

Pflanzen im Arbeitszimmer bringen nicht nur optische Vorteile. Pflanzen verbessern die Luftqualität und können Staub aus der Luft herausfiltern. Wissenschaftlich bewiesen ist auch ihre stressmindernde Wirkung.

Ich hab Rücken – etwas Ergonomie bitte

Wenn so manche Orthopäden in deutsche Arbeitszimmer schauen könnten, würden sie wahrscheinlich verzweifeln. Oft ist die Büroausstattung mangelhaft: Es werden zu oft Möbel genutzt, die nicht für das Arbeitszimmer geeignet sind. Das fängt schon beim Schreibtisch an. In den meisten Fällen ist dieser zu klein gewählt, hat die falsche Höhe und ist deshalb mitverantwortlich für Rückenschmerzen.

Ein Schreibtisch mit einer Breite von 160 Zentimetern wird von den meisten Ergonomie-Experten empfohlen. Diese Größe bietet ausreichend Platz. Sicher ist solch ein großer Tisch im Home-Office eher die Ausnahme, doch ein 80 Zentimeter breiter Tisch ist zum effektiven Arbeiten zu klein. Ausnahmen gibt es sowieso immer – es gibt Arbeitsplätze, die sogar mit einem elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch ausgestattet ist. Das kostet schon etwas mehr – bringt aber viel.

Aber auch der Bürostuhl ist ein wichtiger Aspekt, der bedacht werden sollte. Heimarbeitsplätze sind gerne mit normalen Esszimmerstühlen ausgestattet – Rückenschmerzen sind damit vorprogrammiert. Arbeitet man mehrere Stunden am Rechner, gehört ein ordentlicher Stuhl dazu.

Ein Stuhl, der zumindest eine Wippfunktion hat, hilft schon mal viel. Für etwa 100 Euro findet man brauchbare Modelle in vielen Möbelhäusern.Sicher ist dieser Punkt einer der kostenintensivsten – aber durchaus lohnenswert. Es muss ja nicht gleich ein elektrisch höhenverstellbarer Schreibtisch sein.

2 Monitore

Die Zeiten sind vorbei, in denen das Gewicht der Bildschirme zweistellig war und die Monitore eine halbe Tischbreite an Platz brauchten. Heute freuen wir uns alle über flache und schön große Bildschirme.

Quelle: Stephan Forstmann

Quelle: Stephan Forstmann

Nichts ist besser als mit zwei Bildschirmen gleichzeitig zu arbeiten – außer vielleicht einem Dritten ;). Mit mehreren Bildschirmen bringt ihr Multitasking, bzw. das Wechseln zwischen mehreren Anwendungen auf ein ganz neues Level.

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Über Franziska Schönbach

Franziska schreibt für wohnung-einrichten.net

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