Arbeitsplatte aus Granit

Arbeitsplatte: Die richtige Wahl für Ihre Küche

Eine Küche ohne Arbeitsplatte? Gibt es nicht, denn mit ihr steht und fällt die Küche. Die Auswahl an Materialien und Designs ist groß, schließlich muss eine Arbeitsplatte hohen Anforderungen genügen und den Herausforderungen des Küchenalltags trotzen. Jedes Material hat Vor- und Nachteile. Es sind Funktionalität, Design und Preis, die den Kauf der Küchenarbeitsplatte beeinflussen. Wir zeigen, welche Materialien es gibt und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen.

 

Arbeitsplatte aus Granit

Granit ist das Traum-Material vieler Küchenbesitzer und solcher, die es werden wollen. Das ist kein Wunder, denn Granitstein ist das unempfindlichste und langlebigste Material für eine Arbeitsplatte. Wer sich für eine Granit-Platte entscheidet, für den sind Dinge wie Kratzer passé. Auch heiße Töpfe könnt ihr bedenkenlos abstellen. Extra Schneidebretter sind mit einer Granitplatte überflüssig. Die Platte erlaubt es, direkt auf ihr zu schnippeln und vorzubereiten. Die Härte des Materials bringt mit sich, dass die Platte schwer ist. Auch sollte euch nichts aus der Hand auf die Arbeitsplatte fallen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es zu Bruch geht. Preise für Granitplatten sind im Vergleich zu anderen Materialen hoch, dafür habt ihr euch für Qualität entschieden.

Arbeitsplatte aus Granit

Arbeitsplatte aus Granit © Kasia Bialasiewicz – Fotolia.com

Arbeitsplatte aus Holz

Holz ist ein beliebtes Material. Immer mehr Menschen greifen zu Massivholz als Oberfläche der Küchenarbeitsplatte. Das gibt der ganzen Küche einen natürlichen und wohnlichen Eindruck. Der Nachteil von Holz als Arbeitsplatte ist, dass es nicht hitzebeständig ist und Kratzer oder kleine Schnitte von Messern sind schnell sichtbar. Das Holz ist anfällig für Flecken. Der entscheidende Vorteil ist, dass ihr die Oberfläche abschleifen könnt. Dadurch verschwinden leichte Flecken und Kratzer. Eine Arbeitsplatte aus Holz solltet ihr gut und regelmäßgi pflegen. Ihr solltet die Platte nicht zu nass abwischen und auf spezielle Pflegeöle zurückgreifen.

 

Arbeitsplatte aus Schichtstoff

Klarer Vorteil von solchen Platten: Sie sind preisgünstig und pflegeleicht. Das Material besteht aus einer Spanplatte. Auf diese kleben die Hersteller Hochdrucklaminat (HPL – High Pressure Laminat). Diese Platten sind für einige Minuten resistent gegenüber Flüssigkeiten wie Rotwein oder Essig. Auch mit Kratzern oder Messerschnitten gibt es wenig Probleme. Direkt auf der Platte schneidet ihr besser nicht.  Auch heiße Töpfe stellt ihr besser nicht direkt auf der Arbeitsplatte ab. Schichtstoffplatten sind hygienisch, preisgünstig, plegeleicht und lassen sich unkompliziert mit Wasser und Spülmittel reinigen.

Arbeitsplatte

Arbeitsplatte © oliver-marc steffen, fotolia.com

 

Für die Innovativen: Arbeitsplatte aus Glas

Eine Küchenarbeitsplatte aus Glas hat nicht Jeder. Mit diesem Material hebt ihr euch von der Masse ab und setzt elegante Design-Akzente in der eigenen Küche. Glas hat eine glatte Oberfläche. Dadruch lässt es sich leicht reinigen und ist hygienisch. Darüber hinaus ist Glas hitzebeständig und kann durch Einstrahlung von Licht nicht verblassen. Glas ist ein hartes Material und damit nicht empfindlich gegen Kratzer und Schnitte. Auch gegen viele Säuren ist eine Glas-Küchenplatte resistent.

 

Arbeitsplatte aus Edelstahl

Edelstahlplatten kamen früher nur in der Gastronomie zum Einsatz. Mittlerweile sind solche Arbeitsplatten in privaten Küchen zunehmend populärer. Die Eigenschaften des Edelstahls machen die Arbeitsplatte hygienisch. Die Platten sind beständig gegen Hitze und pflegeleicht. Edelstahloberflächen in der Küche sehen gut aus, wenn die Arbeitsplatte direkt ins Waschbecken übergeht. Resistent gegen Kratzer und Schnitte sind die Edelstahlplatten nicht. Das bedeutet, es tauchen vor allem mit fortgeschrittenem Alter der Küche mehr Kratzer in der Edelstahl-Oberfläche auf. Um die Platte zum glänzen zu bringen, gibt es spezielle Reiniger.

 

Nachhaltig Einrichten:

Obwohl es nicht zwingend notwendig ist, solltet ihr euch Gedanken machen, was zukünftig mit der Arbeitsplatte passiert. Solltet ihr einen neuen, breiteren Kühlschrank oder Ofen anschaffen, wird es eng. Wer darauf vorbereitet sein will, der verzichtet auf Edelstahl und Granit. Denn diese Materialien lassen sich schwer umändern oder abtransportieren. Holz und Schichtstoff lassen sich gewöhnlich leicht modifizieren. So passt der breitere Kühlschrank gut rein.

 

Modern oder Rustikal

Nicht jede Arbeitsplatte passt in jede Küche. Seit darauf bedacht den Stil der Küche zu wahren beziehungsweise zu ergänzen. Egal ob ihr die Kücheneinrichtung neu anschafft oder nur die Arbeitsplatte ersetzt, es ist wichtig, das beide Elemente zueinander passen. Platten aus Holz passen in beinahe jede Küche und eignen sich für rustikale Küchen optimal. Schichtstoff lässt sich dank seiner modifizierbaren Oberfläche überall einsetzten. Edelstahl und Glas sind modern und kostspielig. Wer ein top aktuelles Design in seiner Küche anstrebt, darf nicht geizen. Edelstahl Platten sind extrem widerstandsfähig, eine Beschädigung der Platte ausgeschlossen.

Stilsicher mit Granit

Wer sich absolut unsicher ist, welches Material in seine Küche passt, der entscheidet sich am besten für Granit. Mit einer Granit Arbeitsplatte könnt ihr nur wenig falsch machen. Die zeitlose Schönheit der natürlichen Maserung fügt sich überall gut ein. Außerdem sind Granit Arbeitsplatten qualitativ sehr hochwertig. “Schlechte Qualität” ist praktisch nicht vorahnden. Natürlich gibt es aber mehr und weniger schöne Platten.

 

Arbeitsplatten pflegen

Arbeitsplatten aus Marmor und Edelstahl brauchen nur selten Pflege. Aufgrund ihrer Eigenschaften sind sie den meisten Beschädigungen gegenüber sehr resistent.

Bei Holz- und Schichtstoffarbeitsplatten sieht die Sache aber anders aus. Bei Kratzern und Beschädigungen in den Plastikplatten hilft gelegentlich spezielles Wachs. Damit kann man den einen oder anderen Makel ausbessern. Arbeitsplatten aus Massivholz bedürfen mehr Pflege. Es ist wichtig, dass diese regelmäßig geölt und poliert werden.

 

Written by Hanna Zieglmayer

Hanna schreibt für Wohnung-einrichten.net.

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